Samstag, 27. August 2011

Pizza aus dem Kugelgrill - reloaded

Diesmal habe ich einen Erfolg zu vermelden! Yeah! Wenn man die 3 Fehler meines 1. Versuches vermeidet, klappts auch mit der Pizza :-)


Der Teig ist noch verbesserungswürdig, aber nun ja - eine Perfektionistin stellt man nicht so einfach zufrieden...

H. hat den Teig nach Rezept aus "How it all vegan" zubereitet - das hat aber nicht geklappt. Es war viel zu wenig Mehl und sehr flüssig. Daher haben wir reichlich Mehl nachgegeben. Wir haben Weizenvollkornmehl verwendet.
Ich würde daher empfehlen auf euer bewährtes Pizzateig Rezept zurückzugreifen. Denn ich könnte nun nur noch schätzen wieviel Mehl wir im Endeffekt verwendet haben.

Für den Belag habe ich vorab bereits Auberginen und Paprika (mit Kräutern gefüllt) gegrillt. Mit Öl bestreichen und für 20 Minuten grillen, danach kleinschneiden und salzen.

Die Sauce bestand aus Tomatenmark, Tomatenpassata, Salz, Oregano und Basilikum.

Den Teig mit einer Dicke von ca. 6-8mm ausrollen.
Die Pizza wurde mit Sauce bestrichen, mit frischen Tomaten (Ochsenherztomaten in Scheiben geschnitten) und dem Grillgemüse belegt und danach mit veganen Salamistücken und Wilmersburger Pizzaschmelz bestreut.

Die Pizza für 8-10 Minuten auf einer Gusseisenplatte bei geschlossenen Deckel und niedrigster Stufe backen.

Am Teller haben wir sie dann noch mit frischem Rucola aufgepeppt.



Zucchini-Tahini-Bread - Ein "Brot" bzw. Kuchen zum Nachmittagstee

Samstag ist Backtag! Ich wollte etwas nicht zu Süßes für den Nachmittagstee zubereiten, daher fiel meine Wahl auf dieses schmackhafte "Brot". Ich würde es Kuchen nennen - wenngleich er nicht so süß ist. Aber das ist ganz angenehm.




Für einen kleinen Kuchen (normale Rehrückenform):

1,5 Cups Mehl (Weizen VK in meinem Fall)
1/2 EL Weinsteinbackpulver
1 TL geriebenen frischen Ingwer
1 Prise Salz
0,5 "Eier" - Eiersatz für ein halbes Ei + Flüssigkeit dafür
nicht ganz 1/2 Cup Rohrzucker
1/8 Cup Tahini
1/2 Cup Sojamilch
3/4 Cup geriebene Zucchini - fest ausgedrückt
Sesamsamen

Backofen auf 180°C vorheizen.
Mehl, Backpulver, Ingwer und Salz vermischen. Eiersatz, Tahini, Sojamilch und Zucchini in zweiter Schüssel gut verrühren. Dann die nassen Zutaten mit den trockenen verrühren. Nicht übermixen - grade, daß alles vermischt ist.
In die (eingefettete) Form gießen und mit Sesamsamen bestreuen.
Für ~55 Minuten backen.
Auskühlen lassen uns genießen.

Dienstag, 23. August 2011

Es gibt Eis, Baby! Das 15 Minuten Kokos-Bananen-Eis

Heute musste ich das Büro fluchtartig vorzeitig verlassen, denn wir hatten 28°C!!! Raumtemperatur. Bei diesen Temperaturen kann ich kaum einen klaren Gedanken fassen, daher eilte ich schnell nach Hause um mir Abkühlung zu verschaffen. Nicht nur, daß es hier nur 24°C hat, nein - es gibt auch noch Eis!

Das Eis kann super schnell hergestellt werden und braucht auch nicht unbedingt eine Eismaschine - besser und fester wirds aber damit.
Ein paar Dinge muß man dafür aber schon zu Hause haben. zB eingefrorene Bananenstücke - die sind die Basis vieler süßer Gerichte/Muffins/Smoothies. Daher einfach die sehr reifen Bananen in Stücke schneiden und einfrieren.




Für 2-3 Personen:
200ml Kokosmilch (aus dem Kühlschrank)
150ml Soyatoo Schlagsahne (aus dem Kühlschrank)
Saft einer halben Zitrone
ca. 3 sehr reife, gefrorene Bananen
evt. etwas Agavendicksaft (je nach Belieben)
etwas Vanille
~ 8 Minzblätter
2 Hände voll Eiswürfel
evt. Kokossirup/Raspeln falls vorrätig

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel in der Küchenmaschine/Mixer pürieren, dann Eiswürfel hinzufügen und nochmals durchpürieren. Achtung - nicht zu lange! Die Maschine entwickelt eine gewisse Wärme welche einer Eisherstellung natürlich nicht zuträglich ist.
Entweder das cremige Eis gleich genießen oder für mehr Festigkeit und Kälte für ca. 10 Minuten ab in die Eismaschine.


Enjoy!

Sonntag, 21. August 2011

Ribiselmuffins

Ich lasse die Bilder sprechen, kann grad nicht so gut tippen, muß Muffins naschen :-D









Ich habe noch ein paar Päckchen Self-raising flour herumstehen - daher diesmal ein Rezept für ebensolches:

Für 6-8 Muffins:
225g self-raising flour
eine Prise Salz
115g Zucker
2 "Eier" - Orgran No Egg -> 2 TL No Egg + 2 EL Wasser
4 EL Rapsöl
175ml Sojamilch + 1 TL Apfelessig - vermischt
175g Ribisel

Alles zusammenrühren bis es gerade vermischt ist - Ribisel vorsichtig dazugeben. Ab in die Förmchen und für ~35 Minuten in den vorgeheizten Backofen (180°C Ober-/Unterhitze).


Ihr könnt die Muffins natürlich auch mit normalem Mehl machen - dazu einfach noch 3 TL Backpulver hinzufügen.

Spaghetti Bolognese

Da nun endlich die Sonne scheint und meine Tomaten einen Reifegrad erreicht haben, an dem sie gegessen werden müssen, habe ich für die nächsten paar Wochen vorgekocht.
Zu einem meiner typischen Frozen-Office-Lunch Gerichte gehört Bolognese. Man muß entweder am Abend davor oder am Morgen zwischen Duschgang und Zähneputzen nur noch schnell Nudeln kochen und die gefrorene Saucenportion aus dem Gefrierschrank nehmen.
Bis zum Mittagessen ist die Sauce dann auch schon etwas angetaut und muß nicht mehr soooo lange erhitzt werden.

Da eine gute Sauce nun mal ewig kochen muß, läuft dieses Rezept nur unter "gut und einfach" - "schnell" muß leider gestrichen werden. ;-)

Bei Hofer gibts derzeit Knoblauch aus dem Burgenland! Hingehen und kaufen! Support your Bundesland! :-)




Für 8-10 Portionen:
3 Zwiebeln fein gehackt
3 Karotten fein gehackt
3 Stangen Sellerie fein gehackt
5 getrocknete Tomaten (entweder in Öl, abgetropft oder getrocknet, in Essigwasser für 4 Minuten aufgekocht) fein gehackt
2-3 Knoblauchzehen (vorzugsweise heimischen Anbaus!) in dünnen Scheiben
2 getrocknete Peperonici, zerstampft
1/8 Weißwein
1/8 Sojamilch

500g Sojagranulat (ich mixe immer fein & grob), eingeweicht in Gemüsesuppe

2x750g Tomatenpolpa/Passata
Salz
Gemüsesuppe


Die Zwiebeln, Karotten & Stangensellerie in Olivenöl für 30 Minuten dünsten. Alles soll schön weich sein, aber keine Farbe annehmen.
Währenddessen in einem anderen Topf das Sojagranulat anrösten, mit Weißwein aufgießen. Sojamilch einrühren und kurz aufkochen lassen. Mit Tomaten, Knoblauch und auch dem Zwiebelgemisch vermischen und für 2-4 Stunden köcheln. Je länger, desto besser.

Während dieser Zeit den Wein austrinken und immer wieder die Sauce kosten, bis am Ende nichts mehr übrig ist ;-)

Die Sauce salzen und mit Gemüsesuppe abschmecken.

Am nächsten Tag schmeckt sie noch besser als frisch gekocht!

Samstag, 20. August 2011

Vegane Philadelphia Schnitten

Wochenende = Back- und Sündenzeit! Früher aß ich gerne Philadelphia Schnitten und diese Woche als ich beim Frühstück meinen Tofutti Creamcheese auf mein Brot schmierte, kam mir die Idee, daß man diese doch auch vegan herstellen könnte.
Ich hab mir daher ein Rezept geschnappt, veganisiert und ausprobiert.


Ich würde mich über eure Erfahrungsberichte zu diesem Rezept freuen - Verbesserungen sind jederzeit willkommen!

Das Ergebnis ... hhhhhhhhhhmmmmmm ... ♥




Da ich nur herumprobiert habe, habe ich weniger Masse verwendet - daher fiel der Boden & Creme auch etwas dünner aus. Ich habe das Rezept von den Mengen her aber angepasst. Es reicht für 1 Blech - Boden und Creme etwas dicker als auf dem Foto.

Boden:
7,5 Orgran No Egg - Eier (=7,5 gehäufte TL mit 7,5 EL Wasser verrührt) 50/50 in 2 Gefässe verteilt
375g Staubzucker
188ml Öl
188ml lauwarmes Wasser

300g griffiges Mehl (ich habe WeizenVK verwendet, hat gut geklappt)
1,5 Pkg. Weinsteinbackpulver
1,5 - 2 EL Kakao
1 Prise Salz

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Einen Teil der Eier mit der Hälfte des Staubzuckers schaumig rühren, Öl und Wasser langsam einfließen lassen und zu einer Masse verrühren.
Die 2. Hälfte der Eier steif schlagen (jaja - das geht mit diesem Eiersatz - zumindest ein wenig ;-)) und den restlichen Staubzucker nach und nach zugeben. (Möglicherweise kann man gleich alles zusammenwerfen und vermischen, ich bin aber so vorgegangen.)
Danach die beiden Massen vermengen.

Mehl mit Backpulver, Kakao und Salz versieben und unter die Zuckermasse heben. Verrühren aber nicht ÜBERstrapazieren!

Auf ein Backblech streichen und für ~27 Minuten backen. Macht den Test mit einem Zahnstocher um zu sehen, ob der Teig fertiggebacken ist!

Besonders leicht lässt sich der Teig mit einer in Wasser getunkten Spachtel verteilen.

Boden komplett abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Creme herstellen.

Creme:
300g abgetropftes Sojagurt
180g Reis- oder Sojacuisine
150g Staubzucker
2 EL Vanillaextrakt oder 2 Pkg. Vanillezucker
3 EL Rum oder ein paar Tropfen Aroma wegen der Kinderfreundlichkeit ;-)
1 Pkg. Soyatoo oder eine andere pflanzliche Schlagsahne
3 Pkg. Sahnesteif

Für das abgetropfte Sojagurt ist leider etwas Vorausplanung gefragt. Einen Kaffeefilter oder Küchenpapier in einen Sieb legen und das nicht umgerührte Sojagurt hineinleeren. Für 1-2 Tage in den Kühlschrank stellen. Abdecken empfiehlt sich, da unser Philadelphia sonst die Gerüche des Kühlschranks annimmt.

Soyatoo aufschlagen, Sahnesteif nach und nach mitschlagen. Restliche Zutaten verrühren und danach Soyatoo unterheben. Bis zur Verwendung unbedingt kalt stellen!

Wenn der Boden kalt und die Creme fertig ist, die Creme gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Unbedingt bis zum Genießen kühl stellen!
Vor dem Servieren mit Schokostreuseln, Kakao oder Ähnlichem garnieren.

Sonntag, 14. August 2011

Chocolate Strawberry Tart - Schoko Erdbeer Tart

Ich kann nun seit 4 Tagen nichts "Festes" zu mir nehmen, da ich eine Zahn-OP hatte. Immer wieder kreise ich um die Brotlade und ich träume auch schon von knuspriger Pizza, Toast, Semmeln und allem was knackig und bissfest ist! Da ein Ende meiner Qual noch nicht in Sicht ist, habe ich mich heute mit einer Schoko Erdbeer Tart belohnt. Die kann ich gaaaaaanz klein zusammenschneiden und essen.


Das Rezept kommt aus "The 100 Best VEGAN BAKING Recipes" von Kris Holechek.


Im Rezept ist 1 Packung gefrorene Erdbeeren angeführt - es steht aber leider nicht wieviel 1 Packung in US ist. Ich habe 750g verwendet und noch 1 EL Arrowroot hinzugefügt.




Für den Teig:
1 Cup Mehl
1/3 Cup Kakao
3/4 TL Salz
1/2 Cup weiche Margarine oder flüssige Margarine (Becel)
1/4 Cup Zucker
1/4 Cup Sojagurt
1 TL Vanille oder Vanilleextrakt
1 EL Sojamilch

Mehl, Kakao und Salz gut durchmischen. In einer großen Schüssel Margarine, Zucker, Sojagurt, Vanille & Sojamilch schaumig rühren. Das Mehlgemisch in 3 Teilen zum Margarine Mix geben und danach immer gut durchrühren.
Teig flachdrücken und in Frischhaltefolie für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 180°C aufheizen. Eine Tartform (~27cm) leicht einfetten. Teig zwischen 2 Backpapierblättern auf ca. 6-7mm ausrollen und in die Form einpassen. Falls der Teig reisst - kein Problem - einfach wieder zusammendrücken - der ist nicht zimperlich! Mit Gabel an mehreren Stellen einstechen und für 18-20 Minuten im Rohr backen. Danach komplett abkühlen lassen und in der Zwischenzeit die Fülle zubereiten.

Für die Fülle:
1/2 Cup Zucker (oder 1 TL Stevia Granulat, und mit Zucker auf ein 1/4 Cup auffüllen)
1/4 Cup Maisstärke + 1 EL Arrowroot
750g gefrorene Erdbeeren
1/2 Cup Wasser

Zucker, Maisstärke/Arrowroot und Wasser verrühren und in einen Topf geben, Erdbeeren hinzufügen und aufkochen. Für ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Abkühlen und immer wieder umrühren. Wenn die Fülle kalt ist, in die Tartform gießen.

Tart wenn möglich mit frischen Erdbeeren, Schoko oder Ähnlichem garnieren.

Ich gebe euch noch den Tip die Tart für einige Stunden in den Kühlschrank zu stellen, dann wird sie wirklich schnittfest. ;-)

Montag, 8. August 2011

Vegane faschierte Laibchen mit Kartoffelpürree

Bei diesem Wetter kann man nicht anders und muß einfach auf gute Hausmannskost zurückgreifen.

Ein Gericht, daß ich immer gern gegessen habe sind "Faschierte Laibchen" - daher nun hier meine vegane und mit Mama Smilla abgestimmte Version. Muss ja immerhin so schmecken wie in der Kindheit ;-)


Für 8 Laibchen:
1,5 Tassen Sojagranulat
1,5 Tassen Gemüsesuppe

1 mittlere Zwiebel gehackt

3 EL gehackte Petersilie

ca. 4 EL Brösel
etwas Sojamilch
2 EL Tomatenmark
1 TL Senf
1 TL Majoran
0,5 TL Thymian
Salz, Pfeffer
0,5 TL Muskat

3 EL Seitanfix oder Arrowroot oder Kichererbsenmehl (zum Binden)

Öl zum Braten

Die gehackte Zwiebel für ca. 8 Minuten in etwas Olivenöl anbraten.
Die Gemüsesuppe aufkochen und damit das Sojagranulat übergießen. Gehackte Petersilie und gebratene Zwiebeln unterrühren.

Brösel mit anderen Zutaten aus der Liste zu einem Brei verrühren und mit Sojagranulat verkneten. Eventuell nachwürzen. Laibchen formen und braten.


Kartoffelpürree:
Mehlige Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden - entweder in Salzwasser weichkochen oder für ca. 17 Minuten in den Dampfgarer schieben.

Sojamilch erhitzen.

Kartoffelstücke mit Olivenöl übergießen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit Mixer langsam zu Brei pürieren und langsam die heiße Milch zugießen.

Donnerstag, 4. August 2011

Burgenländischer Krautstrudel nach Mr. Szemes

Mann gelüstete es nach Strudel, somit fabrizierte ich seit längerem wieder einmal Strudel - Gemüse und Kraut.
Beim Krautstrudel verließ ich mich komplett auf das Rezept von P.Szemes - nur die Zuckermenge habe ich reduziert - war aber immer noch süßlich genug!

Und nun dürft ihr das Prachtstück begrüssen -

"Hello Gorgeous!"

Leider habe ich das Foto mit Blitz gemacht, daher entspricht das Bild nicht so ganz meinen Qualitätsansprüchen, aber auch wenn das Foto nicht perfekt ist - der Strudel war es!

Ich habe für 1 Strudel verwendet:
1 Pkg. Dinkelblätterteig

1,5 kg Kraut
ca. 85g Zucker

Muskat
Kümmel
Pfeffer
Salz

etwas Sojamilch mit wenig Öl verrührt, zum Bestreichen des Strudels


Kraut in dünne Streifen schneiden.
Zucker in einem weiten Topf karamellisieren lassen und Kraut hinzufügen und so lange dünsten/rösten bis es dunkelbraun ist. Das dauert sicher 20-25 Minuten!
Kraut vom Herd nehmen und mit Kümmel, Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken. Überkühlen lassen.

Strudelteig 20 Minuten bei Raumtemparatur ruhen lassen und danach ausrollen. Mit Kraut füllen, bestreichen und ins Rohr schieben - für ca. 25-30 Minuten bei 200°C.

Serviert wird der Strudel mit einer Sojagurt-Sauce, welche ich schon in diesem Post hier angeführt habe. Ich habe sie diesmal ohne Petersilie, dafür mit Knoblauch angemacht.

Enjoy the traditional Burgenland-dish!