Freitag, 31. August 2012

Indonesischer Reis mit Tempeh

Vor einigen Tagen gab es dieses Gericht - und es hat mich überzeugt!
Ihr findet es im Kochbuch "Vegan Planet" von Robin Robertson.

Zutaten für 4 Portionen:
3 Schalotten oder 1 Zwiebel
1-2 kleine rote Chilies
1 Knoblauchzehe
1/4 TL Salz
2 EL Erdnussöl
1 große Karotte, geraspelt
2 Cups fein geschnittenen Chinakohl oder Weißkraut (hatte keinen Chinakohl)
1 Cup Tempeh (~200g) in kleinen Stücken
3 EL Tamari oder Sojasauce
2,5 TL brauner Zucker oder Molasse
3 Cups kalter gekochter Reis (Basmati, brauner oder sonstiger Reis)
1 Gurke geraspelt
Erdnüsse oder Cashewnüsse für die Garnierung


Tempehstücke für 10 Minuten in Wasser dünsten - damit weicht die Bitterkeit. 
In einem Küchemixer die Schalotten, Chili (ohne Kerne), Knoblauch und Salz glatt pürieren.
Das Erdnussöl in einem Wok erhitzen und die Karotte und den Kohl/Kraut darin anrösten bis sie etwas weich geworden sind. Tempeh, 1,5EL Tamari und Zucker hinzufügen und rösten bis der Tempeh leicht gebräunt ist - ca. 2-3 Minuten. Nun die Schalotten-Mixtur einrühren und für 30 Sekunden kochen. Nun den Reis und die restliche Tamari in den Wok und für 10 Minuten braten. Salzen und Pfeffern.

Zum Servieren mit den Gurkenraspeln und den gehackten Nüssen garnieren.

Mittwoch, 15. August 2012

Island 2012 - Ein Vegetarier und eine Veganerin auf Reisen

Vom 24.7. bis 3.8. machten H. und ich Urlaub in Island. Wir mieteten ein Auto und haben die Insel umrundet. Das was sich dem Auge in Island bietet, ist einfach einzigartig! Wir waren beide überwältigt von dem was wir gesehen haben. Ich denke beim Anblick dieser Bilder kann man dies nachvollziehen.




 


























Wie überlebt man nun als Veggie in Island?
Das Wichtigste ist die Vorbereitung!
Ich habe sehr viele Blogs, Beiträge etc. von Veggies aus aller Welt gelesen. Das war auch gut so, denn ohne Mitbringsel aus Österreich hätten wir es in Island nicht gar so leicht gehabt!
Natürlich habe ich auch die Happy Cow App befragt, wo sich man essen bzw. einkaufen kann.

Im Vorfeld haben wir uns mit Snack-Vürstchen über alles-vegetarisch.de eingedeckt. Bei DM habe ich von Alnatura etliche Aufstriche und ungekühlt haltbare Tofus gekauft. Weiters kamen auch Trockenfrüchte und Nüsse in die Tasche. Da wir nahezu jede Nacht in einer anderen Unterkunft geschlafen haben, habe ich auch kleine Sojamilch Packerl mitgenommen. Für den Heißhunger zwischendurch habe ich Kekse und Schokolade eingepackt.

Natürlich durfte eine Auswahl an Gewürzen und Suppenwürfel neben dem Campingkocher im Koffer nicht fehlen.

In Reykjavik angekommen haben wir den Bioladen "Yggdrasill" aufgesucht und noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Falls ihr vorhabt Tofu in Island zu erstehen - dies ist in keiner vergleichbaren Auswahl zu Österreich möglich! Es gab auf der gesamten Insel nur 1 Sorte Tofu -> Silken Tofu in einem Tetrapack. Sojagurt gibt es auf Island auch nicht. Ich weiß nicht, wie sie ohne leben können... mir fiel es schwer.

Bei Netto bekommt man überall auf der Insel Sojamilch/Reismilch, div. Biosugi, Aufstriche, Naschereien etc.
Aber Achtung - nicht überall gibt es einen Netto (Adressen auf der Netto Seite - siehe Link) - vor allem im Osten gibt es sehr wenige Siedlungsgebiete und diese sind eher klein, daher gibts kaum Netto, sondern nur kleine Märkte.

Wir haben täglich frisches Brot und Gemüse (Paprika, Gurke, Tomate, etc.) gekauft und großteils selbst für unsere Verpflegung gesorgt. Wir waren nur 1 Mal in der Unterkunft frühstücken. Dies war in einem EDDA Hotel und diese haben ein wirklich nettes Buffet mit div. Müslizutaten, vielen Brotsorten, Erdnussbutter, Marmelade, Gemüse. Margarine - leider Fehlanzeige. Da brachten wir nur Sojamilch mit zum Frühstück.

In Reykjavik selbst waren wir 3 Mal essen - jedes Mal im Graenn Kostur. Ein Lokal welches ich ohne Einschränkung empfehlen kann! Es ist preislich absolut OK und bietet täglich mehrere vegane Gerichte und vor allem auch Desserts.

Unser erstes Mal habe ich fotografiert!
H. hatte eine Spinatquiche mit Salat-
 Ich hatte ein Curry mit einem Tofuball (!), Kokoskartoffeln, Reis und Salat. Sorry, ich mußte kosten, bevor ich zum Fotoapparat griff. :-)
 Die beiden Desserts waren ein rohe Kokostörtchen und eine rohe Bananentorte:


Wir wären liebend gerne öfters Essen gegangen, denn es war durch den anhaltenden Wind schwer mit dem Campingkocher zu kochen. Es blieb uns nur gelinde gesagt kaum etwas anderes übrig. Wir haben uns immer wieder die Karten der Restaurants und Lokale angesehen und dort gab es extrem wenig Vegetarisches - von vegan bzw. veganisierbar brauchen wir nicht mal sprechen. Und ehrlich gesagt ist es mir lieber ich versorge mich selbst, als ich lebe täglich von Pommes mit Ketchup und evt. einem Salat. - "Hallo mangelhafte Ernährung!" :-)

Island als Veggie ist also definitiv machbar! Für diese einzigartige Kulisse würde ich alles sofort noch einmal in Kauf nehmen!

Sonntag, 12. August 2012

Pancakes mit Heidelbeeren

Ende Juli/Anfang August waren H. und ich für 10 Tage in Island - ein traumhafter Urlaub! Wie es uns als Veganer/Vegetarier dort ging, werde ich demnächst in einem Post zusammenfassen. Die Fotos habe ich teilweise schon ausgesucht, aber die Auswahl bei 1250 Bildern fällt doch schwer. :-)


Damit unsere Entspannung nach dem Urlaub länger anhält, versuche ich am Wochenende auch eine gewisse Urlaubsstimmung zu schaffen. Das schafft man am besten mit einem schönen Frühstück!

Gestern gabs daher Pancakes mit Sojagurt, Heidelbeeren und Sirup! YAMM!


Basierend auf Flax-Berry Pancakes aus "Vegan Planet" von Robin Robertson.

Für 2 Personen:

3/4 Cup Dinkelmehl (evt. auch Vollkorn)
1 EL Zucker o.Ä. wie Golden Sirup
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 EL Leinsamen
1/8 Cup Wasser
3/4 Cup Sojamilch o.Ä.
1 TL Vanilleextrakt oder etwas Vanille(zucker)

Die Leinsamen mit dem Wasser mit einem Stabmixer oder einer Küchenmaschine mixen bis die Flüssigkeit weiß und dicklich wird - rund 30 Sekunden full speed mixen. Die anderen flüssigen Zutaten mitmixen.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren und die Flüssigkeit mit einer Gabel einrühren.

Die Pancakes in geschmacksneutralem Öl (wie zB. Sonnenblumenöl) in einer Pfanne von jeder Seite goldbraun braten.

Die Pancakes mit Sojagurt, Heidelbeeren und Ahorn-Sirup servieren. Evt. auch noch mit gehackten Haselnüssen garnieren.